Zimmerer/in dringend gesucht!!

Wir suchen sofort

einen Facharbeiter(w/m)

für unser Zimmereiteam

Sie:

  • haben eine abgeschlossene Ausbildung zum Zimmerer
  • idealerweise Berufserfahrung
  • besitzen Organisationstalent, sind flexibel, teamfähig und zuverlässig

Wir:

  • bieten einen sicheren Arbeitsplatz
  • einen verantwortungsvollen Tätigkeitsbereich
  • mit übertariflicher Bezahlung
  • regelmäßige Fortbildungen zum neusten Stand der Technik sind Standard

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit ihren vollständigen Unterlagen,

schriftlich oder gerne auch per Mail.

Zimmerei Deischl
Peter Deischl
Tainger Straße 21
85669 Zeilern

peter@zimmerei-deischl.de

„Richtfest“ für die Kümmerniskapelle

Das komplette Dach der Kapelle wird mit Hilfe eines Krans verladen

Verladen zum Transport

Endlich ist es soweit.

Das Dach der Kümmerniskapelle, mit den Lärchenholzschindeln  ist fertig.

Der Transport der kompletten Dachkonstruktion vom Gelände der Zimmerei Deischl nach Pastetten,   fand am Samstag, den 8. März 2014, reibungslos statt.

FFW Pastetten übenahm den Begleitschutz des Transports

Transport des Dachs der Kümmerniskapelle mit Begleitschutz

 

 

Begleitschutz erhielten wir dabei von der Freiwilligen Feuerwehr Pastetten.

 

 

 

Die Kapelle befindet sich jetzt an der Straße von Poigenberg nach Pastetten.

Es fanden sich vele interessierte Zuschauer ein.

 

Aufsetzen des Dachs (1)

Aufsetzen des Dachs (1)

Das Kranfahrzeug  von Josef Lanzinger, hob die gesamte Dachkonstruktion auf den Rohbau.

 

 

Das Dach der Kümmerniskapelle wird aufgesetzt

Florian Faltermaier, zuständig für die
Feinarbeit des Ausrichtens

 

Das Kapellendach wurde passsgenau aufgesetzt

Die Kümmerniskapelle hat ihr Dach

Es passt!!

 

Ein Hoch auf alle Handwerker, die sich mit soviel Einsatz dieser schönen und außergewöhnlichen Aufgabe gewidmet haben.

„Nur wer etwas ist, kann auch etwas schaffen“.
(Goethe)

Festrede für die Kümmerniskapelle

Ansprache unsrer Bürgermeisterin Cornelia Vogelfänger

sagte Andreas Winner über alle Beteiligten, in seiner Rede.

Andreas Winner, der Initiator und Architekt dieses Projetks lobte:

„Dass so viele mitgeholfen haben zeigt, dass auch in einem kleinen Ort die Bereitschft da ist, Kultur zu erhalten.“

Darauf können alle stolz sein!!

Informationstafel

Informationstafel

 

 

Architekt: Andreas Winner

Erdarbeiten/, Abbruch und Fundament: Herbert Schenk

Maurerarbeiten: Fa. Rott und Wimmer

Holzkonstruktion und Dachstuhl:
Franz Gröppmair

Der Rohbau steht

Der Rohbau steht

Schalung und Dacheinedeckung:
Zimmerei Deischl

und viele, viele  private Spender!

 

 

 

 

Der Dachstuh von innen gesehen.

Sichtdachstuhl

Transport und aufstellen2 (3)

Kapellenfenster

 

 

 

 

 

 

Es sind nur wenige Originatlteile der Kapelle erhalten.
u. a. der Altar und die Säulen am Eingang.
Die Altargitter und die Tür werden zur Zeit restauriert.

Im Sommer soll dann alles fertig sein.
Dann wird es ein feierliches Einweihungsfest für dieses neue
„Schmuckstück der Gemeinde“ geben.

Wir informieren Sie darüber wieder gerne.

 

 

Blogserie Teil 3: Ihr Dach – Der Abbund!

Abbund des Dachstuhls

Schwellen und Pfetten

Bauholz auf Schragen, bereit zum Abbund.

Die schönste Arbeit für unsere Zimmerer!

  1.  Erste Maße werden genommen, wenn die Kellerdecke betoniert wird.
    Dies dient als grobes Aufmaß und Zur Kontrolle des Plans.
  2. Dann wird das Holz bestellt.
  3. Nachdem die letzte Decke des Hauses betoniert (beim Holzhaus Balkenlagewurde) ist, wird zu zweit das exakte Aufmaß genommen.
  4. Nun werden die Werkpläne mit Hilfe eines CAD-Programms gezeichnet.
    Hierbei werden die punktgenauen Auflager und die Auflagerhöhen bestimmt.(Schwellen-, Pfetten- und Firstauflagerpunkte, Vermaßung der Giebelwandhöhen der Auflager an den Giebelwänden und bei Bedarf auch noch die Anbauhöhen).
    Den Werkplan für die die Auflagepunkte des Dachstuhls bekommt der Bauleiter/Maurer mit den Ankerschrauben, die zur Windsogsicherung im Ringanker einbetoniert werden.
    Die Maurer betonieren den Ringanker (siehe Blog von letzter Woche).
  5. Jetzt kann der Zuschnitt/Abbund des Bauholzes beginnen.
    Dies geschieht meist in der Werkstatt und am Abbundplatz.
    Sehr selten Vorort und dann nur wenn der Bauherr das Bauholz selber bereitstellt und zuhause lagert.
  6. Die Hölzer werden auf Schragen (Böcken) ausgelegt und zusammengerichtet, evtl. auch gedreht (dazu gehört eingeschulter Blick), denn dabei wird auf die Wuchsrichtung und die Beschaffenheit der Holzoberfläche geachtet, um ein optimales Abbundergebnis zu erzielen.
  7. Anreißen des Holzes d. h. es werden die Maße der Werkpläne auf das Holz übertragen.
    Auf die Schwellen, Pfetten, First, Sparren Grat- und Kehlhölzer, Zangen, Büge und Wechsel.
  8. sägen, ablängen

    Abbund der Sparren

    Jetzt erfolgt der eigentliche Zuschnitt/Abbund.
    Hierbei werden folgende Tätigkeiten erledigt:
    Zuschneiden,
    sägen,
    fräsen,
    bohren,
    stemmen,
    Metall-Holz- und Holz-Holzverbindungen erstellen
    und manchmal auch noch
    hobeln und graten.

  9. Verladen des Bauholzes

    Verladen des Bauholzes

    Vorbereitung für den Transport
    Im Anschluss wird das Holz so zusammengerichtet, dass die Hölzer in der richtigen Reihenfolge liegen, genauso, wie sie an der Baustelle gebraucht werden.
    Jetzt wird verladen und gesichert.

  10. Danach kann der Transport zur Baustelle erfolgen.
    Hierbei müssen die Regeln der StVO eingehalten werden d- h. nicht überladen und überstehende Teile deutlich kennzeichen.
    In einem anderen Fahrzeug werden alle Werkzeuge und Hilfsmaterialien transportiert, die für die nächsten Arbeitsschritte notwendig sind, wie:
    Nägel, Spax, Bauschrauben, Winkel, Muttern und Beilagscheiben und Metall-Holzverbinder.

Das Aufstellen des Dachstuhls oder der Holzkonstrukiton erfolgt dann meistens am nächsten Tag.

Hier stellen wir unser Können unter Beweis!

 

Blogserie Teil 2: Ihr Dach – Das Dachstuhlauflager!

Jetzt kommt der Zimmerer zum Einsatz.

Er bespricht sich mit den Maurern bezüglich des Ringankers, auf dem der Dachstuhl

Ringaker

Hier finden Sie ein Video zum Betonieren eines Ringankers.

perfekt passend aufliegen soll.
Es geht hierbei um die genauen Maße der Höhenlager und um das Einbetonieren der Ankerschrauben zur Windsogsicherung.
Der Ringanker oder Ringbalken … hier ein Foto
ist ein geschlossenes ringförmiges Bauteil und bildet die sichere Auflage für Ihren Dachstuhl.

Nicht jedes Gebäude braucht einen Ringanker.

Ein Ringanker muss aber erstellt werden bei:

  • Gebäuden bei denen der Dachstuhl nicht auf der Betondecke aufliegt.
  • Bei Gebäuden mit mehr als 18 m Länge
  • Bei Gebäuden mit Wänden, die viele großen Öffnungen, wie Fenster und Türen haben.
  • Wenn die Baugrundverhältnisse es erforderlich machen.

Die Notwendigkeit, Dimension und Bewehrung des Ringankers berechnet und bestimmt der Statiker.

Der Ringanker soll die umschließenden Wände vor dem Auseinanderfallen hindern
und nimmt die Auflagerkräfte aus dem Dach auf.
Er wirkt den Lasten von außen entgegen.
Dazu gehören die Gebäudeeigenlast, die Verkehrslast und zum Teil die Windlast.

Der Dachstuhl liegt horizontal auf den Außenwänden und auf der Schräge der Giebelwände (wenn diese schon aufgemauert sind) auf.

Wenn der Ringanker aus einzelnen Bauteilen zusammengesetzt wird, müssen die Verbindungen der einzelnen Teile hohe Zugspannungen aufnehmen können.

  • Der Ringanker kann aus Stahlbeton,
  • aus bewehrtem Mauerwerk
  • aus Stahl
  • und im Holzhausbau kann der Ringanker auch aus Holz sein und heißt dann Ringbalken.

  Der Ringanker muss geschlossen hergestellt sein, also „ringsum“ verlaufen.

Die Ankerschrauben für die Windsogsicherung des Dachstuhls werden gleich mit einbetoniert oder mit speziellen Klebeankern befestigt.

Ein gut ausgeführter Ringanker ist die Grundlage/Basis für Ihren Dachstuhl.

Die Abbundarbeiten beginnen bei uns erst, wenn die Werkpläne für die Auflagerhöhe an den Bauleiter weitergereicht und im Detail besprochen wurden.

Der Abbund des Dachstuhls wird nächste Woche mein Thema sein.

Haben Sie noch Fragen, ich freue mich auf Sie!!!

Blogserie Teil 1: Ihr Dach – Eine Einführung!

Stanner M. Juli 13 (1)Dach(ten) Sie, dass Sie schon alles wussten?

Im Laufe der Jahre haben sich die Anforderungen an das Dach grundlegend geändert.
Noch zu Beginn des letzten Jahrhunderts, war das Dach der obere Abschluss des Gebäudes.
Es sollte seine Bewohner und die darunterliegenden Räumlichkeiten vor Witterungseinflüssen schützen.
Der Raum unter der Dachfläche wurde höchstens als Lagerraum für Heu, Getreide oder ausrangiertes Mobiliar genutzt.

Heute ist das Dach(-geschoß) Wohn- und-Lebensraum.
Man gibt seiner Individualität Ausdruck und dem Haus den letzten Schliff.
Darum sollte es auch entsprechend gut durchdacht und konzipiert werden.
Die Dachform ist oft vorgeschrieben,
regional unterschiedlich,
vor allem aber Geschmacksache.
Der Dachaufbau jedoch, eine grundlegende Planungsmaßnahme, die gewissen Anforderungen genügen muss.
Es spielen Wärmedämmung, Hitzeschutz, Schallschutz, Brandschutz Optik und natürlich das Budget eine wichtige Rolle.

Wir brauchen ein (neues) Dach für unser Haus!!!???
Vor dieser Aufgabe steht jeder Bauherr/-frau.

Der eine weiß schon vieles, der andere hatte mit dieser Thematik noch nie zu tun.
Man kann sich im Internet informieren und suchen und suchen ….
Die einfachere Lösung ist es, wenn man sich mit der Fülle seiner Fragen an einen Fachmann wendet, der einem alles verständlich erklärt und gut berät.

Sie bekommen von mir, in den nächsten Wochen erklärt, welche Arbeitsschritte aufeinander folgen müssen damit Ihr fertiges Dach entsteht.

Folgende Arbeiten/Gewerke hat der Zimmerer der Reihe nach auszuführen.

  • Dachstuhlauflager
  • Abbund des Dachstuhls
  • Dachstuhl aufstellen
  • Dachaufbau in nicht sichtbarer Ausführungoder
  • Dachaufbau in sichtbarer Ausführung
  • Dachlattung und Dacheindeckung
  • Dachzubehör (Rinne, Kaminkehrer- und Schneefangeinrichtung, Dachflächenfenster)

„Ein neues Dach wird Sie glücklich machen!“

photo credit: greenoid via photopin cc

photo credit: greenoid via photopin cc

Wenn Sie wissen möchten, wie wichtig das Dachstuhlauflager für ihr Dach ist, lesen sie auch die nächste Woche weiter.